Harter Ritt mit Regenschlacht: RSV-Mannen trotzt den Elementen in Calau

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Unter anderem: Mario Rosipka, Martin Senger und Dirk Hannemann haben die Farben des RSV 93 Königs Wusterhausen beim Radklassiker „Rund um die Calauer Schweiz“ stark vertreten und sich durch fiese Wettereinbrüche gekämpft. Zwar blieb den Fahrern ein dauerhafter Landregen erspart, doch der Himmel über der Lausitz hielt stattdessen heftige, zwischenzeitliche Starkregenwände bereit. Die Traditionsfahrt, organisiert vom ⁠RSV Calau 1890 e.V., verlangte den Fahrern genau deshalb maximale Konzentration ab.

Foto © Dirk Hannemann

Wenn der Himmel plötzlich die Schleusen öffnet

Schon beim Start war klar: Das wird ein taktisches Spiel mit den Wolken. Gut gelaunt und hochmotiviert rollten Oliver, Mario, Martin und Dirk für den ⁠RSV 93 Königs Wusterhausen über die Startlinie. Die Strecke „Rund um die Calauer Schweiz“ ist ohnehin für ihr welliges, anspruchsvolles Profil bekannt – an diesem Tag kam die Herausforderung aber vor allem von oben.

Immer wieder wechselten sich trockenere Phasen mit plötzlichen, heftigen Starkregengüssen ab. Innerhalb von Minuten standen die Straßen unter Wasser, die Sicht sank gegen null und der Asphalt wurde spiegelglatt. In diesen Momenten hieß es für unsere drei RTF-Dauerbrenner: Kopf runter, Griff fest an den Lenker und den Rhythmus nicht verlieren.

Teamgeist schlägt Wetterkapriolen

In bester Vereinsmanier hielten unsere drei Akteure fest zusammen. Sobald die nächste Regenwand heranzog, wurde im Windschatten kompakter gefahren und sich gegenseitig motiviert. Trotz nasser Trikots und spritzendem Dreck vom Vordermann stimmte die Moral im RSV-Express.

  • Mario Rosipka zeigte gewohnte Konstanz und hielt die Gruppe vor allem in den Phasen zwischen den Güssen auf Zug.
  • Martin Senger bewies echte Steherqualitäten und behielt auch bei heftig einprasselnden Tropfen im Gesicht die Übersicht.
  • Dirk Hannemann komplettierte das starke RSV-Gespann perfekt und sorgte dafür, dass das Trio die Rhythmuswechsel durch die Wetterkapriolen sauber wegsteckte.

Fleißige Punktesammler für das Vereinskonto

Am Ende erreichten alle Fahrer glücklich, gezeichnet vom Straßendreck, aber sichtlich stolz das Ziel in Calau. Lohn der nassen Mühen: Ein dicker Schwung an wertvollen Wertungskilometern, die direkt auf das Konto des RSV 93 KW fließen. Nach so einem Wechselbad der Gefühle schmeckten die Zielverpflegung und der heiße Kaffee gleich doppelt so gut.

Foto © Dirk Hannemann

Ein großes Dankeschön geht an den RSV Calau für die gewohnt starke Organisation und die Helfer an den Kontrollpunkten, die bei jedem Wettereinbruch die Stellung hielten! Oliver, Mario, Martin und Dirk haben einmal mehr bewiesen: Radsportler aus Königs Wusterhausen sind definitiv nicht aus Zucker.