Stadtrundfahrt im Rennsattel Lutz Grebenstein rockt die 36. Eichhörnchen-Tour 2026

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Was für eine fahrradsportliche Leistung mitten durch das Herz der Bundeshauptstadt! Wenn die traditionelle Eichhörnchen-Tour ruft, lassen sich die passionierten Kilometerfresser nicht zweimal bitten. Für den RSV 93 Königs Wusterhausen stand bei der diesjährigen 36. Auflage am 22. August 2026 ein ganz besonderer Repräsentant an der Startlinie: Lutz Grebenstein vertrat die Vereinsfarben mit Bravour und bezwang die volle Distanz von 122 Kilometern auf dem Asphalt.

Die vom Verein SVg Zehlendorfer Eichhörnchen e.V. organisierte Radtouristikfahrt (RTF) ist in der Szene längst Kult und trägt völlig zurecht den Beinamen „Die Stadtrundfahrt Berlins auf zwei Rädern“.

Im geschlossenen Verband vorbei an den Hotspots der City

Das Besondere an dieser RTF? Der erste, 80 Kilometer lange Rundkurs wird traditionell im geschlossenen Verband absolviert. Stoßstange an Stoßstange – beziehungsweise Reifen an Reifen – ging es für Lutz und das hochmotivierte Fahrerfeld, eskortiert von der Berliner Motorradpolizei, quer durch die City.

  • Kompakter Lindwurm: Diszipliniertes Fahren zu zweit oder dritt nebeneinander.
  • Freie Fahrt: Dank der Polizei-Eskorte rollte das Feld ohne Ampelstopps an den Berliner Wahrzeichen vorbei.
  • Sightseeing-Faktor: Einmalige Ausblicke auf das Brandenburger Tor, den Ku’damm und die historischen Prachtstraßen. [1, 2]

Die Zugabe: 42 Extra-Kilometer im welligen Umland

Nach dem ersten großen City-Rundflug öffnete sich das Zeitfenster für die Langstrecke. Während ein Teil des Feldes nach den ersten 80 Kilometern an der Pestalozzi-Schule in Berlin-Zehlendorf die Beine hochlegte, schaltete Lutz Grebenstein erst richtig auf Angriff.

Der optionale zweite Teilabschnitt hielt noch einmal 42 Kilometer bereit, die es in sich hatten. Statt flachem Innenstadt-Asphalt wartete auf dem Weg ins Berliner Umland ein welliges Profil mit rund 470 Höhenmetern auf die Fahrer. Eine echte Charakterprüfung für die Beine, die Lutz mit der nötigen Ausdauer und der gewohnten RSV-Mentalität meisterte.

Stolzer Gruß aus Königs Wusterhausen

Mit satten 122 Kilometern auf dem Tacho rollte Lutz schließlich wieder am Start- und Zielort ein. Eine bärenstarke Vorstellung, die einmal mehr zeigt: Der RSV 93 KW ist nicht nur bei heimischen Klassikern oder auf dem Bahnrad-Oval aktiv, sondern setzt auch bei den großen Breitensport-Highlights der Region dicke Ausrufezeichen.

Herzlichen Glückwunsch, Lutz, zu diesem starken Ritt durch die Hauptstadt! Die nächste Trainingsfahrt im Dahme-Spreewald-Kreis kann kommen.