
Was für ein Saisonfinale in der Uckermark! Wenn der Prenzlauer Hügelmarathon ruft, lassen sich die passionierten Kilometerfresser nicht zweimal bitten. Für Lutz Grebenstein vom RSV 93 Königs Wusterhausen stand am vergangenen Wochenende ein ganz besonderes Jubiläum an: Er ging bereits zum 11. Mal bei diesem Kultevent an den Start. Doch wer glaubt, nach so vielen Teilnahmen gäbe es keine Premieren mehr, der irrte gewaltig.
Dieses Mal ging es für Lutz nicht um persönliche Bestzeiten oder die Jagd durch die Hügel im Alleingang. Die Mission des Tages hieß: Edelhelfer und mentaler Beistand!
Der perfekte Support auf der 109-Kilometer-Fitnesstour
Auf dem Programm standen 109 Kilometer auf der anspruchsvollen Fitnesstour. Der Grund für diese Distanz saß direkt an Lutz‘ Hinterrad: Seine Frau feierte an diesem Tag ihre ganz persönliche Premiere und fuhr zum ersten Mal in ihrem Leben einen „100er“ im Sattel!
Bei bestem Radsportwetter – und vor allem endlich mal ohne den berüchtigten Regen der vergangenen Jahre – rollte das Duo am Seebad Prenzlau über die Startlinie. Ganz ohne Wetterkapriolen ging es dann aber doch nicht los: Die ersten zwei Stunden verwandelten die Uckermark in eine mystische Waschküche. Bei anfänglichem Nebel und gerade einmal 100 Metern Sicht war höchste Konzentration und eine funktionierende Beleuchtung gefragt.

Nebel aus, Sonne an, Meilenstein geschafft!
Als sich der dichte Nebel nach den ersten zwei Stunden schließlich lichtete, gab er den Blick frei auf die wunderschöne, wellige Landschaft rund um die Uckerseen. Die rund 500 Höhenmeter der Strecke hatten es wie immer in sich – denn der Hügelmarathon trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Doch mit der Erfahrung von 10 Teilnahmen im Gepäck führte Lutz seine Frau souverän durch die giftigen Wellen, hielt den Wind im entscheidenden Moment flach und sorgte für das perfekte Pacing.
An den fantastisch organisierten Verpflegungspunkten wurde kurz Kraft getankt, bevor es auf die finalen Kilometer zurück nach Prenzlau ging.
Das Ergebnis: 109 geschaffte Kilometer, jede Menge Stolz im Gepäck und das perfekte Teamerlebnis im Ziel! Ein riesiges Kompliment an die frischgebackene 100er-Finisherin und natürlich an Lutz für diesen erstklassigen Support im Geist des RSV 93 KW
