Leon Barkhausen bei der 49. Cottbuser Etappenfahrt
Die 49. Internationale Cottbuser Junioren-Etappenfahrt ist weit mehr als nur ein Radrennen – sie ist die Reifeprüfung für die besten Nachwuchstalente Europas. Mittendrin in diesem hochkarätigen Feld: Leon Barkhausen, der als einer der Hoffnungsträger für den Landesverband Brandenburg an den Start ging.
Ein Eigengewächs des RSV 93 Königs Wusterhausen auf der großen Bühne
Leon, der seine radsportliche Heimat beim RSV 93 Königs Wusterhausen/Wildau hat, vertrat bei diesem Heimspiel in der Lausitz die Farben Brandenburgs. Für den Verein aus KW ist es immer ein besonderer Stolz, ein Eigengewächs in der Auswahl des Landesverbandes bei einem UCI-Rennen dieser Kategorie zu sehen. Leon brachte die Erfahrung von Siegen wie der Oder-Rundfahrt mit. Seine großen Stärken aber liegen beim Einzel- und Mannschafts-Zeitfahren, wie die beiden Bronzemedaillen bei den DM Bahn und Straße mit ihm als „Lokomotive“ bewiesen haben.
Der bittere Ausstieg auf der 3. Etappe
Nachdem Leon sich auf den ersten Abschnitten des Rennens im extrem schnellen internationalen Feld behaupten konnte, kam auf der 3. Etappe der Moment, den sich kein Sportler wünscht. Trotz einer starken Vorbereitung und dem gewohnten Kampfgeist zwangen ihn gesundheitliche Gründe dazu, vom Rad zu steigen.
Für einen Sportler, der für den RSV 93 und den Landesverband alles gibt, ist ein vorzeitiges Aus besonders schwer zu akzeptieren – erst recht bei einem so prestigeträchtigen Rennen vor heimischer Kulisse. Doch im Radsport ist die Gesundheit das wichtigste Kapital. Die Entscheidung, auf den Körper zu hören, zeugt von der Professionalität, die Leon bereits in jungen Jahren auszeichnet.
Den Blick fest nach vorne gerichtet
Auch wenn die 49. Etappenfahrt für Leon nicht mit der Zieldurchfahrt in Cottbus endete, bleibt die Erkenntnis: Er gehört zur Spitze. Die Erfahrungen aus den ersten Etappen gegen die internationale Konkurrenz nimmt er mit in die kommenden Aufgaben der Saison.
Sein Verein, der RSV 93 Königs Wusterhausen, und die Fans des Brandenburger Radsports stehen hinter ihm. Wir sind uns sicher: Leon wird diesen Rückschlag nutzen, um bei den nächsten Rennen und kommenden Klassikern noch stärker zurückzukehren.
Gute Besserung, Leon! Wir freuen uns auf dein Comeback.
