Drama bei der Ostthüringen Tour: Lena Vogel stürzt

Die 2. Etappe der diesjährigen Ostthüringen Tour bot alles, was den Radsport so packend, aber manchmal auch so grausam macht. Beim stimmungsvollen Rundstreckenrennen am Abend erlebten die Zuschauer in Gera ein Wechselbad der Gefühle – mittendrin: Lena Vogel vom RSV 93 Königs Wusterhausen.

Vom Podestkurs zum Pechvogel

Lena zeigte eine bärenstarke Leistung und bog als Vierte in die letzte Kurve ein. Das Podium war zum Greifen nah. Doch in der Hitze des Sprints wurde sie unglücklich nach außen abgedrängt und touchierte den Bordstein. Die Folge: Ein heftiger Sturz unmittelbar vor dem Ziel.

Aufgeben war keine Option

Was dann folgte, sorgte bei den Fans für Gänsehaut. Trotz der Schmerzen und eines völlig defekten Rennrads dachte Lena nicht ans Aufgeben. Da an Fahren nicht mehr zu denken war, schob sie ihr Rad kurzerhand und lief die letzten Meter über die Ziellinie.

Dieser Einsatz rettete ihr zumindest noch den 16. Platz in der Tageswertung.

Die Lage in der Gesamtwertung

Trotz des Sturz-Dramas bleibt Lena ein fester Bestandteil der Top-Ten. In der Gesamtwertung belegt sie aktuell einen immer noch hervorragenden 9. Platz. Es ist ein Zeugnis ihrer Konstanz und Klasse, dass sie selbst nach so einem Rückschlag noch so weit vorne gelistet ist.

Blick auf das Finale

Hinter den Kulissen wird nun alles getan, um Lena für die morgige 3. und letzte Etappe wieder fit zu bekommen. Ob sie nach den Blessuren des Abends tatsächlich an den Start gehen kann, steht zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht fest. Das Team drückt ihr fest die Daumen, dass sie diese starke Tour morgen zu Ende fahren kann.

Lena, wir sind stolz auf deinen Kampfgeist! Gute Besserung und hoffentlich bis morgen am Start!