
Was für ein historischer und zutiefst verdienter Erfolg bei der 45. Internationalen Oderrundfahrt! Am Sonntag rollte das Peloton zur finalen Schlussetappe beim Großen Preis von Seelow an. Wer glaubte, dass sich Lena Vogel vom RSV 93 Königs Wusterhausen nach den strapaziösen Vortagen im Feld verstecken würde, wurde eines Besseren belehrt. Mit einer beeindruckenden Energieleistung, viel Herzblut und unbändigem Fleiß stürmte sie nicht nur zum verdienten Etappensieg, sondern krönte sich auch zur zeitgleichen Gesamtzweiten.
Uneigennützige Teamarbeit und harte Führungsarbeit im Feld
Dieser Sieg war kein glücklicher Zufall aus dem Windschatten heraus. Lena verdiente sich den Erfolg auf dem harten Asphalt von Seelow Meter für Meter selbst.
- Klare Traineransage: Die Devise der sportlichen Leitung stand fest – ein Junge aus der eigenen Trainingsgruppe sollte dabei unterstützt werden, das Sprinttrikot bis ins Ziel zu verteidigen.
- Brutale Knochenarbeit: Lena steckte nicht zurück, sondern spulte an der Spitze des Feldes unzählige Kilometer im Wind ab und leistete wertvolle Führungsarbeit.
Ein echtes Wimpernschlagfinale: Über alle Etappen zeitgleich

Die Leistung wird durch einen Blick auf das Gesamtklassement noch beeindruckender. Lena schloss nicht erst durch Bonifikationen im Finale auf die Spitze auf. Sie war über alle Etappen hinweg absolut zeitgleich mit der Führenden auf Platz 1. Am Ende gaben lediglich die minimal besseren Einzelplatzierungen den Ausschlag gegen das Gelbe Trikot.
Nach ihrem starken Auftakt auf Platz 2 in Podelzig belohnte sich Lena in Seelow für ein extrem fleißiges und mannschaftsdienliches Radsport-Wochenende. Der gesamte RSV 93 Königs Wusterhausen feiert diese außergewöhnliche Radsportlerin, die gezeigt hat, was mit Teamgeist und purem Willen möglich ist!
