Velofondo 2026: Ein harter Kampf und pure Willenskraft für Stefan Meyer 

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Vom 05. bis 06. September 2026 strömten Radsportbegeisterte zum Velofondo Bike Festival, um sich der ultimativen Herausforderung des 24-Stunden-Rennens zu stellen. Mit dabei für den RSV 93 KW: Stefan Meyer. Er ging als Einzelstarter bei den Männern mit einer großen Portion Optimismus und Vorfreude ins Rennen. Sein ambitioniertes, fest eingeplantes Ziel: die magische Marke von 800 Kilometern zu knacken. Doch der Rennverlauf hielt für Stefan eine unerwartete und harte Herausforderung bereit.

Wenn es einfach nicht läuft wie geplant

Rückblickend muss man ehrlich sagen: Das Rennen lief für Stefan sehr bescheiden. Schon in der frühen Phase des Rennens zeichnete sich ab, dass die Pläne auf dem harten Asphalt nicht aufgingen. Muskulär waren die Beine an diesem Wochenende einfach nicht topfit. Der Optimismus wich schnell der bitteren Realität, dass der Körper heute nicht die erhoffte Höchstleistung abrufen konnte und die Runden unerwartet schwer wurden.

Anstatt das Rennen jedoch gefrustet abzubrechen, bewies Stefan echten Sportsgeist und schaltete auf Krisenmanagement um. Das neue Ziel hieß: Ankommen und das Beste aus der Situation machen.

Kampfgeist sichert über 500 Kilometer

Um das Rennen überhaupt zu Ende fahren zu können, musste Stefan seine Strategie komplett anpassen. Das bedeutete in der Praxis: deutlich mehr Stehzeit und ausgiebige Ausruhzeiten, um den strapazierten Muskeln die nötige Erholung zu gönnen. Dass Stefan phasenweise trotzdem enorm schnell unterwegs sein kann, bewies er mit einer schnellsten Runde von beeindruckenden 15:22,1 Minuten. Durch die vielen erzwungenen Pausen pendelte sich die Durchschnittsrunde letztendlich bei 31:32,3 Minuten ein.

Aus den erhofften 800 Kilometern wurden so am Ende zwar „nur“ 515,2 Kilometer, verteilt auf 46 Gesamtrunden – unter diesen extrem erschwerten Bedingungen ist das jedoch eine absolute Mammutleistung, vor der man nur den Hut ziehen kann.

Ein starkes Resultat trotz aller Rückschläge

Die offizielle Urkunde spiegelt Stefans zähen Kampfgeist eindrucksvoll wider. In den Ergebnislisten des Velofondo 2026 sichert er sich damit:

  • Den 32. Platz in der Gesamtwertung der Einzelstarter (Männer)
  • Den hervorragenden 15. Platz in seiner Altersklasse Master 2

Auch wenn das Wunschergebnis aus sportlicher Sicht verfehlt wurde, hat Stefan gezeigt, was mit purer Willenskraft und taktischem Geschick möglich ist.

Wir gratulieren Stefan zu dieser Willensleistung! Jetzt steht erst einmal die wohlverdiente Regeneration im Vordergrund, damit die Beine für die nächsten Aufgaben wieder voll einsatzbereit sind.