RTF „Vor den Toren Berlins“ am 6.6. wird zum Corona-Opfer

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Apr 032020
 

Liebe Sportfreunde,

leider müssen wir unsere RTF am 6.6.20 ebenfalls wegen des Corona-Virus und den damit verbundenen Maßnahmen absagen. Wir hoffen zwar, dass sich bis dahin die Lage langsam wieder normalisiert, dennoch ist alles noch zu vage, um damit Planen zu können und auch sämtliche Genehmigungsverfahren liegen auf Eis, da die Behörden auch nur im Notbetrieb funktionieren

Wir bitten um Verständnis.

RSV 93 KW

Absage des 19. Paul-Dinter-Gedenkrennen wegen Corona-Virus

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Mrz 142020
 

Liebe Sportfreunde,

leider müssen wir unser für das nächste Wochenende geplante Paul-Dinter-Gedenkrennen wegen des Corona-Virus und den damit verbundenen Maßnahmen absagen.

Wir bitten um Verständnis. Bereits bezahlte Startgelder werden in den nächsten Tagen rücküberwiesen.

RSV 93 KW

109. Berliner 6-Tage-Rennen

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Jan 292020
 

Nicolas Zippan / Luca Kasnya gewannen Berlin-Cup

Sein schönstes Geburtstagsgeschenk hat sich Radrenner Nicolas Zippan vom RSV 93 Königs Wusterhausen mit dem Sieg beim Rahmenwettbewerb der 109. Berliner Six Days vorzeitig selbst bereitet. Der sympathische Nachwuchsfahrer vollendete am gestrigen Dienstag sein 16. Lebensjahr.

An drei Abenden wurde der internationale „Berlin-Cup“ in verschiedenen Disziplinen für Nachwuchsmannschaften mit durchgehender Wertung ausgetragen, bevor der jeweilige Startschuß für die Sechstage-Profis ertönte.

Nicolas Zippan ging mit seinem Partner Luca Kasnya vom Team RSV HOEB.ike (Sachsen) in der Jugendklasse U17 schon als heißer Mitfavorit an den Start. Es wurden jeweils ein Punktefahren über 40 Runden, 20 Runden für jeden Partner, sowie das Madison über 20 Minuten gefahren.

Bereits nach dem ersten Punktefahren führte das Favoriten-Doppel nach Punkten. Schärfste Konkurrenten waren dabei der Cottbuser Jonas Reibsch, mehrfacher Deutscher Meister, mit seinem Partner Louis Leidert vom RSV Seeheim 1971 (Hessen), sowie die Dänen Haugsted/Nielsen.

Der zweite Starter vom RSV 93, Adrian Püschel, lag mit seinem dänischen Partner August Birk Hundt am ersten Tag hoffnungsvoll noch auf Platz 4, wobei „Adi“ auch wieder seine schnellen Beine im Kampf um Wertungspunkte wirbeln ließ.

Zippan/Kasnya hatten beim ersten Madison-Wettbewerb am Donnerstag als neue Kombination noch einige Abstimmungsprobleme, die leider fünf Runden vor Schluß zum Sturz von Zippan führten. Glücklicherweise aber ohne größere Folgen. Trainer und Vater Michael Zippans Kurz-Kommentar: „Nur bissel Tapete ab, leichte Prellungen an Hüfte und Ellenbogen, passiert halt mal“.

Beide Fahrer analysierten dann gemeinsam und kameradschaftlich mit ihrem Trainer dieses Mißgeschick. Abends daheim wurde Nicolas von Mutter Angela als erfahrene Physiotherapeutin körperlich und seelisch wieder „auf Kurs“ gebracht.

Das alles zahlte sich am nächsten Tag aus. Beide fuhren fast wie ausgewechselt und bestimmten abwechselnd vorn die Wertungen mit. Damit bauten sie ihren Punktevorsprung konsequent aus. Reibsch/Leidert blieben immer auf den Fersen, wenn auch mit deutlichem Abstand.

Absoluter Höhepunkt dann der Samstag als letzter Tag. Das Madison der U17 war zeitlich unmittelbar vor den Profirennen gelegt. Das Velodrom war so gut wie ausverkauft. Sprecher Robert Bengsch von Eurosport, der ein Faible für den Nachwuchssport hat, heizte die Stimmung kräftig an.

Die beiden Favoriten mußten jetzt nur darauf achten, daß kein Sturz mehr passiert und niemand dem Feld entwischt und damit einen Rundenvorsprung herausfährt. Dann wäre es problematisch geworden. Nach Punkten waren sie nicht mehr einzuholen. Aber beide beherrschten die Konkurrenz souverän und verteidigten ihren Vorsprung bis ins Ziel. Das Publikum, unter ihnen zahlreiche RSV-Mitglieder, feierte die letzten Runden frenetisch und trugen Nicolas Zippan und Luca Kasnya förmlich zum Sieg. Sichtlich erleichtert und überaus strahlend genossen sie ihre Ehrenrunde als „Bad in der Menge“.

Vollkommen verdient dann die feierliche Siegerehrung auf der Bühne im Innenraum, die von Sprecher Sebastian „Paddy“  Paddags moderiert wurde, und u.a. vom Tandem-Doppelweltmeister Werner Otto sowie des Sportlichen Leiters und Publikumslieblings der früheren Berliner Winterbahn Dieter Stein vorgenommen wurde.

Ganz große Klasse, Nicolas und Luca. Dieser Sieg ist äußerst clever und taktisch sehr klug und abgeklärt herausgefahren worden. Habt ihr euch wirklich verdient. Es war sehr spannend, euch an den drei Tagen zuzuschauen.

Wie eng es bei den folgenden Platzierungen zuging, mußten Reibsch/Leidert erfahren, als sie in der Schlußwertung mit doppelter Punktzahl ihren Ehrenplatz noch an das dänische Paar abtreten mußten und damit Dritte wurden.

Großes Pech hatte am letzten Tag Adrian Püschel. Erst gab es beim Punktefahren Abstimmungsprobleme mit seinem dänischen Partner, welcher zum Rundenverlust führte. Überhaupt war Adrian insgesamt der stärkere Partner, der aber trotz einiger Attacken allein wenig ausrichten konnte. Und dann passierte am Anfang des Madison beim Ablösen der Sturz. Püschel wurde dabei leicht verletzt und konnte nicht mehr weiterfahren. Sein Partner fuhr noch einige Runden mit, konnte aber allein, da kein anderer Fahrer zur Verfügung stand, nichts mehr ausrichten und gab schließlich entnervt auf.

Am Sonntag war in der U15 vom RSV 93 Louis Mohrin am Start, der aber leider nicht die Qualifikation zum Finale überstand und damit vorzeitig ausscheiden mußte.

 

Raimund Dinter

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Jahresabschlussfeier 2019

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Jan 292020
 

Jahresabschlussfeier des RSV 93 KW

 

Ein besonderes Highlight im Jahreskalender des RSV 93 KW ist immer die Jahresabschlußfeier. Seit mehreren Jahren schon ist der „Zeesener Hof“ das Domizil, in dem sich die Vereinsfamilie einfindet; angefangen von den Rennern, den Breitensportlern sowie den übrigen Mitgliedern, mit ihren Angehörigen und den Ehrengästen.

Zunächst begrüßte RSV-Vorsitzender Raimund Dinter alle Anwesenden. Er wies darauf hin, dass die heutige Veranstaltung eine 54jährige Tradition hat – und eine ganz besondere ist: „Von Anfang an, seit 1966, bin ich mit dabei. Und darf voller Stolz sagen, daß wir das erfolgreichste Jahr unserer Vereinsgeschichte erlebt haben.“

Er dankte ausdrücklich allen Mitgliedern und Angehörigen für ihre geleistete Hilfe und Unterstützung.

Drei Radsportveranstaltungen galt es auszurichten. Im März das 18. Paul-Dinter-

Gedenkrennen, bei dem über 80 Fahrer ihre Zeitfahrmaschinen an den Start schoben.

Herausragend für den Verein war, zum zweiten Mal, Anfang Mai die Durchführung der Landesmeisterschaften Berlin / Brandenburg im Einzelzeitfahren in Brusendorf mit über 350 Aktiven aus beiden Bundesländern.

Bei über 35 °C fand die 29. RTF „Vor den Toren Berlins“ statt, bei der nicht nur die 220 Fahrer, sondern auch alle Helfer sehr stark gefordert wurden.

Bei allen Veranstaltungen gab es viel Lob von den Teilnehmern für die jeweils sehr gute Organisation.

Höhepunkt der Feier waren natürlich die Ehrungen und Auszeichnungen. Und diese nahmen diesmal viel Zeit in Anspruch, weshalb das sehr leckere Büfett vorgezogen wurde.

Zunächst bedankte sich der Vorstand bei den Sponsoren und Förderern des Vereins für ihre wertvolle finanzielle Unterstützung.

Zwei Geburtstagskinder, Steffen Hadrisch (50.) und Franz Kuhn mit 85 Jahren, wurden entsprechend bedacht. Ebenfalls Hans Zippan mit 82 Jahren für Platz 10 beim Radweltpokal in St. Johann.

Die besten RTF-Punktejäger, Seriensieger Olaf Kokolsky, Reinhard Bock und Volker Martin, bekamen Pokale und Materialprämien.

Hocherfreut nahm der Vereinschef dann die Ehrung der besten Nachwuchssportler vor. In der jüngsten Klasse U11 durfte Jonas Struck für seine gezeigten Leistungen – 4 Siege und mehrere vordere Platzierungen – den „Schüler-Pokal“ in Empfang nehmen, der seit 1993 verwaist war. Die anderen jüngeren Fahrer wurden noch nicht bedacht, aber auch dieser Pokal wird jedes Jahr neu vergeben.

Die Fahrer der U15, Eric Domann, Bjarne Teuscher und Louis Mohrin, sowie Adrian Püschel (U17) erhielten für ihre guten Platzierungen und Trainingsfleiß jeweils Materialprämien. Adrian mußte leider durch eine langwierige Sturzverletzung länger pausieren.

Der als Gast anwesende Jonas Reibsch vom RSC Cottbus, fünffacher Deutscher Meister der U15 in verschiedenen Disziplinen, bekam unter großem Beifall eine Anerkennung überreicht.

Mit Absicht wurde die Ehrung der Deutschen Meister des RSV zuletzt vorgenommen. Der Neuzugang Benjamin Trojand holte Gold in der Vierer-Mannschaftsverfolgung.

 

Das Zugpferd in diesem Vierer war natürlich der vierfache Deutsche Meister Nicolas Zippan. Außerdem durfte dieser noch als Sieger im Punktefahren, im Madison und im Straßen-Vierermannschaftsfahren auf das oberste Treppchen steigen.

Dinter erinnerte noch einmal an die unglaublich spannenden Wettkämpfe im Velodrom sowie an das Straßen-Finale in Genthin, bei dem die Brandenburger Jungen mit 22 Hundertstel Sekunden Vorsprung gewannen.

Neben den Auszeichnungen überreichte der Vorsitzende nach langanhaltendem Beifall Nicolas Zippan für seine Top-Leistungen mit 11 Saisonsiegen und 28 Platzierungen sowie die Berufung in die BDR-Nachwuchsauswahl überaus verdient den traditionellen Pokal „Bester Fahrer 2019“.

Für seine unermüdliche und vielfältige Trainings- und Betreuungsarbeit erhielt Vater Michael Zippan einen Gutschein zusammen mit seiner Frau Angela.

In geselliger, fröhlicher Runde und mit zahlreichen Gesprächen klang dieser stimmungsvolle gemeinsame Abend aus.

Herzlichen Dank an die Wirtin Stefanie Steinmetz und ihrem Team für ihren  freundlichen und flinken Service.